Instagram als Hobby, ein paar Gedanken

Ganz zu Anfang möchte ich euch meine Situation erklären… 🙂

Seit fast 1,5 Jahren bin ich mit meiner Seite @Lackislove auf Instagram unterwegs.

Was aus Langeweile mit unregelmäßigen Postings von mehr schlecht als recht lackierten Nägeln begann, ist inzwischen mein liebstes Hobby geworden.

Solche Bilder mag ich sehr, auch wenn sie viele nicht so toll finden

Doch ich muss ehrlich zugeben, es gab und gibt immer wieder Momente in denen sich Zweifel an der eigenen „Leistung“ und der schönen Instawelt breit machen.

Immer wieder erwische ich mich dabei zu vergleichen, dabei bin ich doch meistens mit meinem Account und den Fotos, für meine Ansprüche, zufrieden.

Doch wo hört die eigene Motivation und Freude am Posten auf und fängt die Jagd nach Followern, Likes und Pr-Samples an? Bis zu welchem Punkt sind die Bewertungen noch ehrlich, wer macht „einfach so“ perfekte Posts, wer zielt vor allem auf Reposts und geschenkte Artikel hin?

Ich lackiere auch gerne alte Lacke

Bitte versteht das nicht falsch, natürlich kann jeder seine Seite führen wie er möchte, ich versuche nur für mich ein paar Dinge zu klären und möchte euch an meinen Gedanken teilhaben lassen.

Immer wieder liest man über weniger Reichweite, sinkende Followerzahlen und das Gefühl, dass Posts nicht ausreichend gewürdigt wurden. Auch ich habe mich von solchen Dingen tunter ziehen lassen und in meiner Story dazu Fragen gestellt und rumgeheult.

Doch nun, nach ein paar Monaten, kann ich endlich behaupten mit mir im Reinen zu sein. Nachdem ich krampfhaft versuchte möglichst viele Designs zu posten, die Bildqualität zu verbessern und viel present zu sein, habe ich gemerkt: „In dieser Form ist das nichts für mich.“. Ich möchte Lacke zeigen, die ich mag und weiterhin ehrlich dazu schreiben. Es macht mir keine Freude ewig an Bildern zu basteln und mit Designs durch die Gegend zu rennen, die mir selbst nicht gefallen.

Daher bleibt es dabei, Lackislove ist und bleibt ein Hobby!

Es wird wohl nie Weltklassebilder geben, dafür aber ehrliche Worte und Nägel, die nicht nur für Fotos bepinselt wurden, sondern auch im Alltag ausgeführt werden. 🙂

Natürlich freue auch ich mich, wenn ich Dinge gratis Testen darf, wer tut das nicht? Aber es geht mir nicht in erster Linie darum. Mir ist es inzwischen egaler geworden, wie viele Menschen mir folgen, etc

Warum ich das schreibe? Weil ich gerne zum Nachdenken anregen möchte. Klar sind „wir“ (zwangsläufig) eine Art „Werbefläche“, aber wir sollten uns nicht darauf versteifen und uns selbst treu bleiben.

Danke für’s Lesen. 🙂

Autor: eri - lackislove

29 Jahre alt, Nagellackverliebt und im Sammelfieber.

Ein Gedanke zu „Instagram als Hobby, ein paar Gedanken“

  1. Amen Schwester! Genau deswegen hatte ich eine Auszeit auf Insta von knapp einem Monat! Nicht nur deswegen, es kam auch beruflich einfach zu viel auf mich zu, dass ich gar keine Zeit für Nailart hatte. Aber das zeigte mir, dass ich mittlerweile gar keinen Spaß mehr an Insta hatte – eben wegen diesem Druck und dem ständigen nachjagen täglich ein Bild posten zu müssen..
    Drauf geschissen! Ich hab bisher nur Produkte zum testen von p2 und avon bekommen, nurbesten gibt es ja scheinbar nicht mehr.. aber so what..!? Hauptsache es macht Spaß zu lackieren und damit auch bei Aldi an der Kasse zu stehen 🙂
    Ich danke dir für deinen tollen Beitrag hier! Stehe absolut dahinter was du da schreibst! ❤️

    Gefällt mir

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